Drei Maßnahmen für einen besseren Nahverkehr in Xanten

Öffentliche Räume, Infrastrukturen und Verkehrsmittel müssen von allen Menschen genutzt werden können. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben entscheidet sich auch an der Haltestelle und am Bürgersteig. Menschen mit Behinderung und ältere Menschen dürfen nicht auf Hürden stoßen, die sie in ihrer Mobilität einschränken oder von der Nutzung öffentlicher Gebäude ausschließen.

1. Mobilität

Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung zur Teilnahme am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Während in den Großstädten der Nahverkehr oft gut ausgebaut ist, kann in vielen ländlichen Bereichen kein zufriedenstellendes Angebot festgestellt werden.

Hier wollen wir als SPD tätig werden, um in Xanten die Menschen vom PKW wieder in Bus und Bahn zurückzuholen.

Der Nahverkehr könnte ein mächtiges Werkzeug für bessere Mobilität in unserer Stadt sein. Dafür muss er aber deutlich attraktiver werden. Hierzu zählen vor allem bessere Angebote und bessere, zuverlässige Taktung.

Ganz wichtig:
Die Zuverlässigkeit der Bahnverbindung nach Duisburg muss höchste Priorität haben. Gleiches gilt für den Busverkehr zum und vom Bahnhof.

2. Attraktivität steigern

Durch deutliche Reduzierung der Fahrpreise, Vereinfachung des Tarifsystems und Bedienerfreundlichkeit beim Ticketerwerb an Automaten, im Internet oder an Verkaufsstellen könnte man verlorene Kunden zurückgewinnen. Nicht nur Gäste der Stadt aus dem In- und Ausland, sondern auch viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger verstehen den Tarifdschungel in unserem Verkehrsverbund nicht. Durch immer weitere Einschränkungen des Serviceangebots gelingt es vielen Menschen nicht, den für sie passenden Fahrschein zu kaufen. Oft sind die Fahrgäste aus Unwissenheit oder wegen defekter Automaten ohne gültiges Ticket unterwegs. Hier möchten wir in Gesprächen mit den Verkehrsunternehmen eine deutliche Vereinfachung erreichen. Für Menschen in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen muss es Angebote geben, dass auch sie sich den Nahverkehr leisten können. Sonst führt Armut zu weiterer Isolation.

3. Barrierefreiheit

Wir wollen außerdem sicherstellen, dass unser Nahverkehr endlich barrierefrei wird – und die Haltestellen einen echten Wetterschutz bekommen. Zur Barrierefreiheit gehören auch die bessere Lesbarkeit und Verständlichkeit der Fahrgastinformationen. Fahrpläne und akustische wie optische Informationen müssen für Menschen mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen wahrnehmbar sein und von ihnen verstanden werden.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Volker Markus

Volker Markus

Mehr zum Thema

Wohnraum Xanten

Fünf Maßnahmen für mehr bezahlbaren Wohnraum in Xanten

Wir wollen ein Xanten, das sich alle leisten können. Für viele Xantenerinnen und Xantener wird es immer schwieriger bezahlbaren und passenden Wohnraum zu finden. Xanten braucht dringend eine zielgerichtete, konsequente und nachhaltige Wohnungspolitik.

Scroll to Top